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Warum Markendatenbanken essenziell sind

Bevor du eine Marke anmeldest — national, EU-weit oder international — solltest du sicherstellen, dass keine identischen oder ähnlichen Markenrechte bestehen. Das schützt dich vor späteren Abmahnungen, Widersprüchen oder Löschungsanträgen. Zudem hilft die Recherche, die Schutzfähigkeit deiner Marke realistisch einzuschätzen. (Deutsches Patent- und Markenamt)

Die gute Nachricht: Für Deutschland gibt es eine offizielle und kostenlose Online-Datenbank, mit der du genau das tun kannst. (Deutsches Patent- und Markenamt)

Die wichtigsten Marken-Datenbanken in Deutschland

Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA) – DPMAregister

  • Enthält alle angemeldeten, eingetragenen und zurückgenommenen Marken seit 1998 (bzw. alten Beständen seit ca. 1894). (Deutsches Patent- und Markenamt)
  • Du findest dort Wortmarken, Bildmarken, kombinierte Marken, auch alte und gelöschte Einträge. (DPMAregister)
  • Ebenfalls gelistet: Unionsmarken (EU-Marken) und internationale Marken mit Schutzwirkung für Deutschland (IR-Marken). (DPMAregister)
  • Kostenlos, öffentlich, einfach über das Internet erreichbar. (Deutsches Patent- und Markenamt)

Hinweis: DPMAregister gibt identische Marken zuverlässig aus — eine vollumfängliche Ähnlichkeitssuche ist aber eingeschränkt. (Deutsches Patent- und Markenamt)

So benutzt du DPMAregister sinnvoll

  1. Basis-Suche starten: Gib den gewünschten Marken- oder Zeichenbegriff ein.
  2. Wenn Treffer angezeigt werden:
    • Prüfen, ob identische Marken existieren (gleiches Wort oder Logo).
    • Klassenangaben prüfen: Stimmen Waren-/Dienstleistungsklassen überein?
  3. Marken neu & alt vergleichen — auch gelöschte Marken können relevant sein (z. B. bei eventuellem Wiedererwachen oder älteren Ansprüchen).
  4. Bei EU- oder internationaler Anmeldung zusätzlich die Register der EUIPO und der WIPO prüfen (via Plattformen wie TMview, eSearch plus, Madrid Monitor). (Deutsches Patent- und Markenamt)
  5. Ergebnis dokumentieren: Screenshot oder PDF des Auszugs speichern – wichtig für spätere Nachweise oder zur Vorlage bei Anmeldung.

Warum nur identische Suche nicht immer reicht

  • Marken können ähnlich sein, ohne identisch zu wirken — z. B. leicht verfremdete Logos oder phonetisch ähnliche Begriffe.
  • Eine Ähnlichkeit kann bereits eine Anfechtung oder Ablehnung auslösen. (Händlerbund)
  • Internationale oder EU-Marken können trotz freier nationaler Datenbank-Anmeldung Probleme machen — daher immer auch internationale Register prüfen. (DPMAregister)

Eine professionelle Markenrecherche lohnen sich häufig — vor allem, wenn erhebliche Investitionen geplant sind.

Tipps für Ihre Markenanmeldung

  • Beginne immer mit einer DPMA-Recherche.
  • Ergänze mit EUIPO- und WIPO-Suche, wenn du grenzüberschreitend arbeitest.
  • Dokumentiere jeden Schritt: Auszüge sichern, Klassen notieren, Zeitpunkte festhalten.
  • Bei Unsicherheit: Experten hinzuziehen — anwaltliche Beratung kann massive Nachteile vermeiden.
  • Nach Anmeldung: Monitoring nutzen — z. B. über den kostenlosen Dienst DPMAkurier. Damit bleibst du bei neuen Anmeldungen informiert und kannst früh reagieren. (Deutsches Patent- und Markenamt)

Die Datenbanken deutscher Marken — allen voran DPMAregister — sind unverzichtbare Werkzeuge für jeden, der Marken anmeldet oder schützen möchte.

Mit sorgfältiger Recherche minimierst du das Risiko von Rechtsstreitigkeiten und legst die Basis für einen rechtssicheren Markenschutz — national, europäisch oder international.

Warum Markendatenbanken essenziell sind

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